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Hasselter Speculaas

Spekulatius kennen wir in weiten Teilen von Flandern als einen dünnen, knusprigen und würzigen Keks. Nicht so in Hasselt. Der Hasselter ‘spek-lââs’ ist ziemlich dick, und man bezeichnet ihn darum auch als einen ‘Brocken’. Dies beeinflusst seinen Geschmack – weniger gewürzt – und seine Struktur, denn unter der knusprigen Kruste verbirgt sich ein weicher Teig. Dieses leckere Regionalprodukt müssen Sie einfach probieren, wenn Sie in Hasselt sind!

Hasselter Speculaas

Geschichte des Speculaas

  • Ende des 14. Jahrhunderts wurde dieser Hasselter Leckerbissen erstmals gebacken. Nach alter Tradition trank man zum Speculaas einen gut gekühlten Jenever (drèpke oder Tröpfchen).
  • Anfang des 19. Jahrhunderts führte Bäcker Lieben den ‘Spéculation de Hasselt’ ein. Danach sorgte die Konditorei Deplée (1832–1919) für seine Bekanntheit und Verbreitung. ‘Spéculation’ (Speculaas mit Mandeln und Gewürzen) wurde nicht nur für Hasselt und Umgebung gebacken sondern auch ausgeführt, unter anderem nach Brüssel und Lüttich.
  • Bis vor 1940 wurde der Speculaas nu rum die Nikolausperiode herum gebacken.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der Konsum derart zu, dass er der Speculaas das ganze Jahr über verkauft wurde.

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